Vitamin-D-reiche Lebensmittel wie Lachs, Eier und Lebertran.

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin D?

Die wichtigsten Lebensmittel mit viel Vitamin D sind fettreiche Fische wie Lachs, Makrele und Hering, außerdem Lebertran, Eigelb, rotes Organfleisch und bestimmte Pilzarten. In der Praxis decken Lebensmittel meist nur einen kleineren Teil der Vitamin-D-Versorgung ab; der wichtigste Faktor ist die körpereigene Bildung über Sonnenlicht.⁶,¹⁴,¹⁷ Menschen mit wenig Sonnenexposition, ältere Erwachsene, Personen mit hohem BMI oder andere Risikogruppen können deshalb von Vitamin-D-Präparaten profitieren.²⁻⁴,¹³,¹⁵

ARTIKELINHALT

Warum ist Vitamin D wichtig?

Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei1. Außerdem hat es eine Funktion bei der Zellteilung, trägt zur normalen Aufnahme von Calcium bei und trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei1.

Welche Faktoren beeinflussen den Vitamin-D-Spiegel?

Mehrere Faktoren beeinflussen die Vitamin-D-Synthese:

  • Alter: Ältere Erwachsene bilden in der Haut als Reaktion auf Sonnenlicht weniger Vitamin D.2,4

  • Geografie und Jahreszeit: Nördliche Breitengrade und Wintermonate reduzieren die UVB-Verfügbarkeit.4

  • Sonnenschutz: Ein hoher Lichtschutzfaktor (LSF 50+) reduziert die Vitamin-D-Synthese in der Haut selbst im Sommer.12

  • Lebensstil: Arbeit in Innenräumen und Kleidung, die die Sonnenexposition begrenzt, verringern die natürliche Vitamin-D-Produktion.2,13

Warum reichen Lebensmittel und Sonnenlicht nicht immer aus?

Besonders im Winter sind die Vitamin-D-Blutspiegel vieler Menschen nicht optimal. Dafür gibt es mehrere Gründe: Viele Menschen verbringen in den kälteren Monaten weniger Zeit im Freien, und zugleich ist die UVB-Strahlung im Winter begrenzt. Wer in den sonnenreicheren Monaten von April bis September nicht ausreichend Sonnenlicht nutzt, hat die körpereigenen Vitamin-D-Speicher möglicherweise nicht ausreichend aufgefüllt.14 Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2016 ist jeder zweite Deutsche nicht optimal mit Vitamin D versorgt.9 Um den Vitamin-D-Spiegel zu unterstützen, kann regelmäßiger Aufenthalt im Freien hilfreich sein, insbesondere von der Mittagszeit bis zum frühen Nachmittag.17 Zusätzlich kann Vitamin D über Lebensmittel aufgenommen werden – vor allem über fettreichen Fisch, Eigelb, Lebertran und bestimmte Pilze.

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin D?

Die wichtigsten natürlichen Vitamin-D-Quellen sind wenige und meist tierischen Ursprungs. Deshalb ist es schwierig, den Vitamin-D-Bedarf allein über die Ernährung zuverlässig zu decken.6-8,14 Zu den relevantesten Vitamin-D-Lebensmitteln zählen:

LebensmittelWarum relevant?Einordnung für die Vitamin-D-Versorgung
Fettreicher FischLachs, Makrele und Hering gehören zu den wichtigsten natürlichen Vitamin-D-Quellen.⁶Geeignet als regelmäßiger Bestandteil einer vitamin-D-bewussten Ernährung.
LebertranSehr reich an Vitamin D und Vitamin A.⁵Historisch relevant, heute wegen Geschmack und Handhabung weniger alltagstauglich.
EigelbEnthält Vitamin D, jedoch in begrenzter Menge.⁶Kann beitragen, reicht allein aber in der Regel nicht aus.
Bestimmte PilzartenInsbesondere UV-bestrahlte Pilze können Vitamin D enthalten.⁸Eine pflanzliche Quelle, aber abhängig von Sorte und Verarbeitung.

Trotz dieser Quellen nehmen viele Menschen Vitamin-D-reiche Lebensmittel nicht regelmäßig oder nicht in ausreichenden Mengen zu sich, um ihren Bedarf zu decken.

Kann man den Vitamin-D-Bedarf über Lebensmittel decken?

Tatsächlich spielt Vitamin D in Lebensmitteln für die gesamte Vitamin-D-Zufuhr eher eine untergeordnete Rolle. Im Durchschnitt sollte der Mensch 80–90 Prozent seines Vitamin D selbst über Sonnenlicht bilden und nur 10–20 Prozent über Vitamin-D-reiche Lebensmittel aufnehmen.14 Eine Vitamin-D-reiche Ernährung wird jedoch für Menschen immer wichtiger, die beispielsweise aufgrund ihrer Arbeit nicht täglich längere Zeit im Freien verbringen können. Veganer haben es noch schwerer, ausreichend Vitamin D aufzunehmen, da Vitamin D3 in größeren Mengen fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt. Gut zu wissen: Bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien während der sonnenreicheren Monate des Jahres reicht die körpereigene Vitamin-D-Produktion in der Regel aus, um den Bedarf zu decken. Wer jedoch wenig Zeit im Freien verbringt oder zu bestimmten Risikogruppen gehört, kann von einer Vitamin-D-Supplementierung profitieren.

Wer kann von Vitamin-D-Präparaten profitieren?

Besonders in Regionen mit wenig Sonnenschein haben Menschen seit Langem bestimmte Vitamin-D-reiche Lebensmittel genutzt: In den 1950er-Jahren war es beispielsweise üblich, Kindern täglich einen Löffel Lebertran zu geben. Dieses Öl, das aus der Leber von Kabeljau und Schellfisch gewonnen wird, ist besonders reich an Vitamin D und Vitamin A. Allerdings war sein fischiger, leicht ranziger Geschmack gewöhnungsbedürftig. Lebertran ist nicht dasselbe wie Fischöl. Letzteres wird aus dem Gewebe (Fleisch) fettreicher Fische gewonnen. Es enthält kein oder nur Spuren von Vitamin D und A, ist aber reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren.5

Heute gibt es einfachere Möglichkeiten, die Vitamin-D-Zufuhr gezielt zu ergänzen. Ein Beispiel ist VIGANTOLVIT: Eine leicht zu schluckende Weichkapsel liefert 2.000 I.E. Vitamin D. Eine Supplementierung mit VIGANTOLVIT kann für Personen geeignet sein, die zu Risikogruppen für unzureichende Vitamin-D-Spiegel gehören.

Zu den Gruppen mit erhöhtem Risiko für eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung gehören insbesondere:

  • Senioren, da die Haut mit zunehmendem Alter ihre Fähigkeit zur Vitamin-D-Synthese zunehmend verliert.2,4

  • Menschen, die selten oder nie Zeit im Freien verbringen, z. B. Nachtschichtarbeitende13

  • Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen das Haus nicht verlassen können

  • Menschen, die nur vollständig bedeckt nach draußen gehen2

  • Menschen mit dunkler Haut; je stärker die Haut pigmentiert ist, desto geringer ist die Vitamin-D-Produktion in der Haut.2,4

  • Menschen mit heller Haut, die aufgrund des Hautkrebsrisikos konsequent Sonnenschutzmittel mit hohem LSF verwenden.12

  • Menschen mit hohem BMI (≥30 kg/m2), da Vitamin D im großen Fettgewebepool gebunden werden kann und dadurch weniger verfügbar ist.3,5,15

Auch Frauen nach der Menopause sollten auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr achten, da hormonelle Veränderungen zu einem beschleunigten Knochenstoffwechsel führen.16

Wenn Sie zu einer dieser Risikogruppen gehören, können Sie die Einnahme eines Vitamin-D-Produkts wie VIGANTOLVIT in Betracht ziehen. Alternativ können Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Vitamin-D-Präparate sprechen; diese können Ihren Vitamin-D-Spiegel zum Beispiel mit einem einfachen Bluttest bestimmen.

Vitamin-D-Präparate bieten eine praktische Möglichkeit, die Vitamin-D-Zufuhr zu ergänzen, insbesondere bei Bevölkerungsgruppen mit begrenzter Sonnenexposition oder erhöhtem Bedarf, wie älteren Erwachsenen, Menschen mit hohem BMI (≥30 kg/m2) oder Personen, die in nördlichen Breitengraden leben.2-4,13,15 Eine tägliche Supplementierung mit 2.000 I.E. (50 μg) Vitamin D3, wie sie Produkte wie VIGANTOLVIT liefern, kann dazu beitragen, Vitamin-D-Blutspiegel anzuheben und aufrechtzuerhalten.10,11

Welche Vorteile haben Vitamin-D-Präparate?

  • Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen, zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei1

  • Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme von Calcium und zur Erhaltung normaler Zähne bei1

  • Kann eine reduzierte körpereigene Vitamin-D-Bildung infolge von Alter oder Lebensstilfaktoren ergänzen2,4,12,13

Welche VIGANTOLVIT Vitamin-D-Präparate gibt es?

VIGANTOLVIT bietet eine breite Auswahl an Vitamin-D-Präparaten, die auf unterschiedliche Verbraucherbedürfnisse zugeschnitten sind. Verfügbare Darreichungsformen umfassen Kapseln, Tabletten, Weichgummis und Tropfen in verschiedenen Dosierungen:

  • VIGANTOLVIT 2.000 I.E Kapseln für die allgemeine tägliche Einnahme. 2.000 I.E sind auch in veganer Form erhältlich.

  • VIGANTOLVIT Tropfen/Öl (500 I.E pro Tropfen), für ausgewählte Anwendungen geeignet, z. B. für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene.

  • VIGANTOLVIT 4.000 I.E Tabletten für Personen mit erhöhtem Bedarf, wie ältere Erwachsene oder Menschen mit hohem BMI (≥30 kg/m2).

Häufig gestellte Fragen zu Vitamin-D-Lebensmitteln

Zu den wichtigsten Vitamin-D-Lebensmitteln zählen fettreicher Fisch wie Lachs, Makrele und Hering, außerdem Lebertran, Eigelb, rotes Organfleisch und bestimmte Pilzarten.⁵,⁶

Über die Ernährung allein ist eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung häufig eine Herausforderung. Der Grund: Nur wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D. Daher leistet die Ernährung in der Regel nur einen kleineren Beitrag zur Versorgung. Der wichtigste Faktor für den Vitamin-D-Spiegel bleibt die körpereigene Bildung durch Sonnenlicht.¹⁴,¹⁷

Vitamin-D-Präparate können sinnvoll sein, wenn eine ausreichende Versorgung über Sonnenlicht und Ernährung nicht erreicht wird, insbesondere bei älteren Menschen, Personen mit wenig Aufenthalt im Freien, Menschen mit hohem BMI oder anderen Risikogruppen.²⁻⁴,¹³,¹⁵

Lebensmittel tragen meist nur etwa 10–20 Prozent zur Vitamin-D-Versorgung bei, während die körpereigene Bildung über Sonnenlicht bei ausreichender UVB-Exposition den Großteil ausmacht.¹⁴,¹⁷

Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird häufig bevorzugt, da es Vitamin-D-Blutspiegel wirksam anheben kann.⁸

Ja, ausgewählte Produkte wie VIGANTOLVIT Tropfen/Öl bieten eine geeignete Dosierung für Kinder ab 4 Jahren. Die Anwendung sollte altersgerecht erfolgen und bei Unsicherheit ärztlich abgeklärt werden.

Vitamin-D-Präparate können die Zufuhr gezielt ergänzen, wenn Sonnenlicht und Ernährung nicht ausreichen oder ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Versorgung besteht. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung, können aber eine praktische Option zur Unterstützung ausreichender Vitamin-D-Spiegel sein.²⁻⁴,¹⁰,¹¹,¹³,¹⁵

Quellen

  1. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16.05.2012. Vitamin D: Funktion bei der Zellteilung, Calciumaufnahme und Erhaltung normaler Zähne.

  2. Giustina A, et al. Vitamin D in the older population: consensus statement. Endocrine. 2023;79:31-44. https://doi.org/10.1007/s12020-022-03171-3.

  3. Pludowski P et al. Guidelines for Preventing and Treating Vitamin D Deficiency: A 2023 Update in Poland. Nutrients. 2023;15(3):695.

  4. Wacker W, Holick MF. Sunlight and Vitamin D: A global perspective for health. Dermatoendocrinol. 2013;5(1):51-108.

  5. Ross C. Fish oil versus cod liver oil: is vitamin D a reason to go back to the future. J Am Board Fam Pract 2005, 18(5):445-6.

  6. Souci-Fachmann-Kraut. Nutritional Database. 2016.

  7. Wacker W et al. Vitamin D—Effects on Skeletal and Extraskeletal Health and the Need for Supplementation. Nutrients. 2013;5(1):111-148.

  8. NIH Office of Dietary Supplements. Vitamin D Fact Sheet for Healthcare Professionals. 2025. https://ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminD-HealthProfessional/

  9. Rabenberg M et al. Vitamin D status of adults in Germany. J Health Monit 2016, 14;1(2):34-40.

  10. Huang and You. Personalize vitamin D3 using physiologically based pharmacokinetic modelling. CPT Pharmacometrics Syst Pharmacol. 2021;10:723–734. https://doi.org/10.1002/psp4.12652

  11. Demay M et al. Vitamin D for the Prevention of Disease: An Endocrine Society Clinical Practice Guideline. J Clin Endocrinol Metab 2024, 109(8):1907-1947.

  12. Passeron T et al. Sunscreen Photoprotection and vitamin D status. Br J Dermatol 2019, 181(5):916-931. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31069788/

  13. Coppeta L et al. Are shiftwork and indoor work related to D3 vitamin deficiency? A systematic review of current evidences. J Environ Public Health 2018, Sept 10:2018:8468742. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30275842/

  14. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2025, Vitamin D – Sonne und Bewegung fördern eine gute Versorgung. https://www.bfr.bund.de/assets/01_Ver%C3%B6ffentlichungen/FAQ_englisch/vitamin-d-sun-and-exercise-promote-a-good-supply.pdf

  15. Wortsman J et al. Decreased bioavailability of vitamin D in obesity. Am J Clin Nutr 2000, 72(3):690-3.

  16. Mei Z et al. The role of vitamin D in menopausal women’s health. Front Physiol 2023, 12, 14:1211896.

  17. Max-Rubner-Institut 2012, FAQs zu Vitamin D. https://www.mri.bund.de/de/institute/physiologie-und-biochemie-der-ernaehrung/faq-vitamind/

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